Mexiko |

Zwei Stürme an Mexikos Küsten

In Mexiko waren im Laufe des vergangen Wochenendes, 14./15. September, sowohl die Ost- als auch die Westküste von schweren Stürmen betroffen. 24 Menschen kamen ums Leben Die westmexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Colima und Michoacan wurden von dem tropischen Sturm Manuel heimgesucht. Meteorologen zufolge erreichten die Windgeschwindigkeiten im Zentrum des Sturms ein Maximum von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Die Behörden berichteten, dass in mehr als 20.000 Haushalten der Strom ausfiel. Viele Brücken und Straßen wurden beschädigt, die Flüsse traten über die Ufer und der starke Regen verursachte Erdrutsche. In Guerrero wurden 2.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert.

Im Golf von Mexiko zieht der Hurrikan Ingrid weiterhin in die Richtung der mexikanischen Ostküste. Der Sturm erreicht auf der Saffir- Simpson- Skala Stufe eins und es wird erwartet, dass er im Laufe des Montags auf die Küste treffen wird. Bereits in den letzten beiden Tagen haben starke, anhaltende Regenfälle dafür gesorgt, dass die Flüsse über die Ufer treten. Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometer pro Stunde haben besonders in den Bundesstaaten Veracruz und Tamaulipas für schwere Schäden gesorgt. Bisher sind 70 Dörfer von jeglicher Versorgung abgeschnitten und mehrere Brücken wurden beschädigt. Die Behörden gaben eine Katstrophenwarnung für die Region heraus und evakuierten bereits 6.000 Personen.

In vielen Städten Mexikos wurden die für Sonntag und Montag geplanten Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag abgesagt. (aj)