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Wirtschaftskrise gefährdet Arbeit der Kirche

Mexiko-Stadt. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise gefährdet zunehmend die soziale Arbeit der katholischen Kirche in Mexiko. Dem Internetportal "Enlinea Directa" sagte Bischof Gustavo Rodríguez Vega aus der Diözese Nuevo Laredo, das durch fehlende Einnahmen vor allem die pastorale Ausbildung, der Bau neuer Kirchen und die Betreuung in Krankenhäusern betroffen sind.

"Wir müssen jetzt mit dem arbeiten was wir haben. Es gibt keine Alternative", erklärte Rodríguez Vega. Die Bereitschaft, den sogenannten "Diezmo" - eine freiwillige Abgabe für die kirchliche Arbeit - zu entrichten, habe spürbar abgenommen. Das Bistum erwägt nun, die Errichtung von zehn neuen Pfarrgemeinden zu verschieben. Auch die Entsendung der Geistlichen zur Spezialisierung nach Rom oder in andere Teile der Welt sei ernsthaft gefährdet. In dieser Situation helfe nur Gottvertrauen: "Der Glaube und die Hoffnung erlaubt uns trotzdem nach vorne zu schauen.

Text: tk