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Weiterer Abschnitt des Inka-Trails entdeckt

Peruanische Archäologen haben einen weiteren Abschnitt des Inka-Trails zu Machu Picchu entdeckt. Nach Angaben der Kulturbehörden von Cusco wurde die alte Straße während umfangreicher Wartungsarbeiten an einer Zitadelle in der Region entdeckt. Der Abschnitt des Trails ist vier Kilometer lang und verbindet Chakiqocha mit der Ausgrabungsstätte Qantupata.

Nach einer ersten Begutachtung hat ein Archäologen- Team in Peru bekannt gegeben, dass 70 Prozent der alten Straße in sehr guter Verfassung seien. Der Weg ist gepflastert und wurde von den Inka mit einem Entwässerungssystem und einer Stützmauer versehen. Lediglich 30 Prozent der Strecke wurden in den vergangen fünf Jahrhunderten von Erdrutschen oder der Vegetation zerstört. Außerdem entdeckten die Forscher Stücke einer Brücke und Teile eines alten Beobachtungspostens. Die Archäologen vor Ort sagten der lokalen Presse, dass sie hoffen die Straße innerhalb von zwei Jahren so wiederherstellen zu können, dass sie für Besucher zugänglich ist.

Als Inka-Trail werden drei überlappenden Routen zu der Ruinenstadt Macchu Picchu in den Anden bezeichnet. Insgesamt haben die Inka in Südamerika ein Straßennetz von rund 30.000 Kilometer Länge erbaut. (aj)