Brasilien |

Tote nach überschwemmungen und Erdrutschen

Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind in der Region um die Stadt Teresopolis in den vergangen Tagen laut Angaben der brasilianischen Tageszeitung Folha de S. Paulo 288 Menschen ums Leben gekommen. Ungewöhnlich starke Regenfälle seit Beginn der Woche haben im Südosten des Landes dazu geführt, dass ganze Stadtviertel durch die Wassermassen weggerissen wurden. An einigen Berghängen der Region rutschen Erd- und Geröllmassen hinab. Die Feuerwehr sucht weiterhin nach mindestens 50 vermissten Menschen und geht davon aus, dass die Zahl der Opfer noch steigen wird. Die Bergungsarbeiten werden durch blockierte Straßen erschwert. Auch drei Rettungshelfer sollen im Einsatz ums Leben gekommen sein.

Im Januar und Februar sind starke Regenfälle keine Seltenheit. Die Ausmaße der Unwetter in den vergangenen Tagen bedeuteten aber ungefähr doppelt so viel Regen wie üblich. „Das ist die größte Katastrophe in der Geschichte unserer Stadt“, sagte der Bürgermeister der am Schwersten betroffenen Stadt Teresopolis am Mittwoch im Fernsehen. (jm)