Costa Rica |

Theologen fordern besseren Schutz für indigene Völker  

Mittelamerikanische Theologen haben auf einem Kongress in Costa Rica ihre volle Unterstützung einer Gesetzes-Initiative zum Schutz und zur Förderung der Autonomie von indigenen Völkern erklärt. Die Theologen der "ökumenischen Schule der Religionswissenschaften" (EECR) erklärten in einer Stellungnahme, es seien erhebliche Anstrengungen nötig, um den Schutz des Lebens, des Friedens, der Natur und der Gerechtigkeit für die Urweinwohner zu erreichen. Zugleich drückten die Kongress-Teilnehmer ihre Solidarität mit den indigenen Völkern aus, die Opfer einer bis heute anhaltenden Kolonasation geworden seien. Insbesondere seien die indigenen Lebensräume, die Sprache und die Geschichte der Indigenen bedroht.

Zuletzt hatte in Costa Rica eine Besetzung des Nationalen Parlaments für Aufsehen gesorgt. Dabei wollten Mitglieder eines indigenen Volkes auf die Verletzung ihrer Rechte aufmerksam machen und forderten von Staatspräsidentin Laura Chinchilla eine Politik, die den Schutz ihrer Lebensweise und Lebensräume berücksichtige. (tk)