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Pressegesellschaft fordert Aufklärung der Journalistenmorde

Die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) hat die Regierungen in Mexiko und Honduras aufgefordert, die zahlreichen Morde an Journalisten in den vergangenen Monaten aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

In Mexiko hätten die Bundesbehörden der Länder die Pflicht die Hintergründe der Gewalttaten, die zum großen Teil der Drogenmafia zugeschrieben werden, zu untersuchen. Zugleich wies der Verband daraufhin, dass immer noch rund ein Dutzend Journalisten in Mexiko spurlos verschwunden seien. Zudem müsse mit Nachdruck untersucht werden, inwieweit lokale oder staatliche Behörden in „Angriffe und Drohungen gegen die Pressefreiheit“ verstrickt seien.

Auch die bislang unaufgeklärten Morde an Journalisten in Honduras seien nicht hinnehmbar: "Eine der fundamentalen Aufgaben der SIP ist es, dafür zu arbeiten, dass diese Verbrechen und ihre Straflosigkeit ein Ende haben", hieß es in der in dieser Woche verbreiteten Stellungnahme.
Die Interamerikanische Pressegesellschaft (Sociedad Interamericana de Prensa, SIP) ist nach eigener Lesart eine gemeinnützige Organisation die sich zum Ziel gesetzt hat, die Meinungs- und Pressefreiheit in allen Ländern des nord- und südamerikanischen Kontinents zu schützen. (TK)