Kolumbien |

Mehr Krisenmanagement für Geiselfreilassung nötig

Bogotá. Die katholische Kirche in Kolumbien fordert ein besseres Krisenmanagement zur Koordination einer erhofften Freilassung politischer Geiseln. Der Generalsekretär der Kolumbianischen Bischofskonferenz, Weihbischof Juan Vicente Córdoba Villota, sagte dem TV-Sender Caracol am Mittwoch (25.11.), der Hohe Friedenskommissar der Regierung, die Oppositionspolitikerin Piedad Córdoba und das Internationale Rote Kreuz (IRK) müssten sich dringend zusammensetzen, um sich zur Vorbereitung der humanitären Aktion abzusprechen.

"Wir haben schon zu viel Zeit verloren, wir müssen uns einfach besser austauschen", sagte Bischof Córdoba. Die Kirche war zuvor von der kolumbianischen Regierung autorisiert worden, gemeinsam mit dem Roten Kreuz die Freilassung der sich seit vielen Jahren in der Hand der linksgerichteten Rebellenorganisation FARC befindlichen Geiseln zu koordinieren. Jüngste Mediengerüchte über eine angeblich gelungene spektakuläre Flucht einer langjährigen Geisel verdeutliche die Notwendigkeit eines Krisenstabes, so Córdoba.

Quelle: kna