El Salvador |

Lob für rasche Hilfe nach Sturm Agatha

Die katholische Kirche in San Salvador hat der Regierung von Staatspräsident Mauricio Funes ein gutes Zeugnis für den Umgang mit den Auswirkungen des Tropensturmes Agatha ausgestellt. "In diesen Situationen gibt es immer einen Überaschungsmoment. Niemand erwartet eine solche Katastrophe. Mir hat gefallen, dass die Regierung in diesem Fall deutlich schneller reagiert hat, als beim Tropensturm Ida im November 2009", zitiert die Tageszeitung "DiarioCoLatino" Erzbischof José Luis Escobar Alas.

Insgesamt richtete der Tropensturm in El Salvador aufgrund der schnellen Reaktion der Behörden einen vergleichsweise geringen Schaden an. Mit neun Toten und 8000 Obdachlosen kam das mittelamerikanische Land glimpflich davon. Der Oberhirte der Hauptstadtdiözese ermutigte die Kommission für Notfälle den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Zugleich forderte Escobar Alas noch mehr Unterstützung für die Katastrophenhelfer.

In Zentralamerika hatte der Tropensturm "Agatha" Anfang Junii Tod und Verwüstung gebracht. Besonders betroffen war Guatemala. Dort kamen mindestens 82 Menschen ums Leben. In Honduras starben vier Personen. In den drei Ländern wurde der Notstand ausgerufen. (tk)

 

Hinweis: Caritas Guatemala und die guatemaltekische Bischofskonferenz haben Opfer und Schäden des Sturms Agatha iin ihrem Land in einem Dokument zusammengefasst. das Dokument kann weiter unten heruntergeladen werden.