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Kolumbien: Vor 45 Jahren starb Camilo Torres

Am 17. Februar 1966 gab der Kommandeur der Fünften Brigade der kolumbianischen Armee bekannt, dass beim Überfall von zwei Dutzend „Banditen“ auf eine Militärstreife im Cañon de Pilar, Gemeinde San Vicente de Chucurí, vier Soldaten und fünf Angreifer getötet worden seien, unter den letzteren Camilo Torres Restrepo.
„Camilo Torres ist tot!“ Diese Nachricht erregte weltweites Aufsehen. Denn der Priester Camilo Torres, der sich am kurzen Ende eines langen Weges der Guerrilla angeschlossen hatte, war eine der berühmtesten und umstrittensten Persönlichkeiten Lateinamerikas in den 1960er Jahren, für die einen ein gefährlicher Wirrkopf, für andere ein Märtyrer, ja ein Heiliger. Und alle fragten sich: Wie konnte es dazu kommen, dass „ausgerechnet ein Priester“ diesen damals unerhörten Schritt tat?
Lesen Sie mehr über seine Geschichte, über die belebende Irritation durch sein ungedämpftes Leben und die Fragen, die sein radikales Zeugnis bis heute stellt, auf:
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Bekenntnisse zum Priesterjahr