Ecuador |

Indigene Führer wieder frei

Das Regionalgericht der Provinz Pichincha hat die Freilassung der drei indigenen Führer vom Volk der Shuar veranlasst. Pepe Acacho, Pedro Mashiant und Fidel Kaniras waren am 1. Februar in Macas im Osten des Landes festgenommen wurden. Die ecuadorianischen Behörden warfen den Männern vor, für Sabotageakte während der Proteste gegen die Regierung des sozialistischen Staatspräsidenten Rafael Correa im Jahr 2009 verantwortlich gewesen zu sein.

Die Verhaftung der indigenen Führer hatte starke Proteste der Indigenen ausgelöst. Noch zu Wochenbeginn hatten hunderte von Demonstranten die sofortige Freilassung der Verhafteten gefordert.

Unmittelbar nach ihrer Freilassung nahmen die drei Männer ein symbolisches Brennesselbad, um sich von "schlechten und negativen Energien" reinzuwaschen. In einer ersten Reaktion erklärte Pepe Acacho: "Die Freilasung hat bewiesen, dass wir zu Unrecht politisch Verfolgte sind. Wir werden diese sogenannte Bürgerrevolution an der Wahlurne begraben." (tk)