Kolumbien |

Gewerkschaft verurteilt Mord an Carlos Ayala

Der Gewerkschaftsdachverband CUT (Central Unitaria de Trabajadores de Colombia) hat die Ermordung des gewerkschaftlich organisierten Lehrers Carlos Ayala scharf verurteilt. Ayala war Mitglied im Lehrerverband von Putumayo ASEP (Asociación de Educadores del Putumayo) und Leiter des Ländlichen Ausbildungsinstituts Caucasia.

Er wurde am 5. Februar im Bezirk Puerto Asís (Department Putumayo) erschossen. Ayala hatte sich auf dem Weg zu seiner Wohnung im Viertel Luis Carlos Galán befunden, als er von seinen Mördern niedergeschossen wurde. Die Täter hatten in der Nähe seines Hauses auf ihn gewartet. Ayala erlag wenige Stunden später im Krankenhaus San Francisco de Asís seinen Verletzungen.

Nach Angaben der CUT hält damit die Gewaltwelle gegen kolumbianische Lehrer, die in der Gewerkschaft organisiert sind, weiter an. Dieses Jahr sind bereits drei Lehrer aus den Reihen der Gewerkschaftsvertretungen in Pereira, Córdoba und Putamayo ermordet worden. Im Jahr 2010 wurden mindestens 25 Lehrer umgebracht.

Quelle: Adital in Poonal