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Filmpreis für Dokumentation mit Marco Arana

Der peruanische Dokumentarfilm „Operación Diablo“ (Operation Teufel) mit Marco Arana ist am Montag (16.2.) mit dem Internationalen Menschenrechtspreis auf der Cinema for Peace Gala in Berlin ausgezeichnet worden. Der Filmpreis wird gemeinsam von Amnesty International und dem Human Rights Film Network vergeben.

Der Film von Stephanie Boyd dokumentiert den Einsatz des Priesters Marco Arana gegen ein Bergbauunternehmen, das nördlich der Stadt Cajamarca gegen den Willen der dort ansässigen Bauern die größte Bergbauoperation für Gold in Lateinamerika startete: die Minera Yanacocha.

Arana nahm den Preis mit den Worte entgegen: „Die Wege zum Frieden sind nicht aus Gold, sondern aus den Leben der Menschen gemacht, die sich für Frieden und Liebe einsetzen.“ Er forderte den Internationalen Gerichtshof in Den Haag auf, Prozesse gegen internationale Unternehmen wegen Umweltzerstörung zu beginnen.

Der Priester aus Peru wurde neben anderen Umweltaktivisten wegen seines Engagements gegen das Bergbauunternehmen Opfer einer Spionageoperation, die im Film thematisiert wird. Ein Sicherheitsunternehmen des Bergbauunternehmens führte die "Operación Diablo" durch. Da die Spionage im Jahre 2006 entdeckt wurde, konnten Aufnahmen aus der Überwachungsaktion sichergestellt werden und für den Dokumentarfilm verwendet werden. (jm)

Trailer zum Film

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