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Chile will mit Argentinien, Uruguay und Paraguay Fußball-WM ausrichten

Das Stadion "Arena Castelao" in Fortaleza, Brasilien - ein WM-Stadion bei der letzten WM in Lateinamerika 2014. (Foto: Adveniat/Bastian Bernhardt)

Gemeinsam mit Argentinien, Uruguay und Paraguay ist jetzt auch Chile bei der gemeinsamen Bewerbung zur Austragung der Fußball-WM 2030 eingestiegen. Dies teilte der chilenische Präsident Sebastián Piñera am Donnerstagabend (Ortszeit) über seinen Twitter-Account mit, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag, dem 15. Februar 2019.

In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten die Präsidenten der vier Bewerberstaaten, dass man einen entsprechenden Antrag beim südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL sowie dem Weltfußballverband FIFA einreichen werde. Chiles Präsident Piñera hatte über den Kurznachrichtendienst Twitter erklärt, dass er die anderen Staatschefs um die Teilnahme Chiles an der 2030-Bewerbung gebeten hatte, damit das Land „nach der WM von 1962 eine neue Chance bekommt“.

2030 feiert die Fussball-Weltmeisterschaft, die alle vier Jahre ausgetragen wird, ihr 100. Jubiliäum. Die erste WM fand 1930 in Uruguay statt. Bei der sog. „Jahrhundert-WM“ soll an dieses erste professionelle Fußball-Turnier erinnert werden. 1978 hatte Argentinien zu Militärdiktatur-Zeiten die erste und einzige WM im Land ausgetragen und den Titel gewonnen. Interesse am Turnier 2030 haben bereits England, Wales, Schottland, Nordirland und Irland geäußert. Auch Bulgarien, Griechenland, Rumänien und Serbien wollen sich gemeinsam bewerben. Die FIFA wird 2022 eine Entscheidung treffen. (bb)

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