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Bischof: Homophobie ist eine mentale Krankheit

Homophobie ist nach Einschätzung des mexikanischen Bischofs Raul Vera Lopez eine mentale Krankheit. Der katholische Oberhirte von Saltillo erklärte nach Angaben des Internetportals "M1nutouno" am Mittwoch (Ortszeit), nur wer "krank im Kopf ist" glaube, dass sich schwule und lesbische Menschen sittenlos verhalten. Nicht die Homosexuellen litten unter einer mentalen Krankheit, sondern die Homophoben, so der mit zahlreichen Menschenrechtspreisen ausgezeichnete Bischof weiter.

Vera Lopez rief dazu auf, eine liberalere Haltung einzunehmen, so wie sie Papst Franziskus zuletzt geäußert habe. Papst Franziskus hatte jüngst während einer Pressekonferenz erklärt: "Wenn eine Person homosexuell ist und den Herrn sucht und guten Willens ist - wer bin ich, dass ich über sie urteile?" Der mexikanische Bischof hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt.

Quelle: KNA