Guatemala |

Bischöfe fordern Umdenken der USA

Die zentralamerikanischen Bischöfe erhöhen in der Frage der Einwanderungspolitik den Druck auf die Regierung der Vereinigten Staaten. Der Generalsekretär der guatemaltekischen Bischofskonferenz, Bischof Gonzalo de Villa y Vásquez, S.J., erklärte vor Journalisten am Sonntag in Guatemala-Stadt, die Bischöfe der Region hätten eine neue Initiative beschlossen, welche die Situation der Immigranten in den USA verbessern solle. In einem ersten Schritten wollen die Bischöfe in Schreiben an ihre Amtsbrüder in den Vereinigten Staaten und an US-Präsident Barack Obama auf die Situation der Einwander hinweisen. "Wir wollen eine bessere Behandlung unserer Immirganten erreichen", sagte der Bischof. Unter anderem wollen die Bischöfe auf die Möglichkeit drängen, dass die in den USA lebenden Immigranten ihre Familien in die neue Heimat holen können. In den USA leben nach Schätzungen von Menschenrechtsorgansationen rund fünf Millionen Einwanderer aus den zentralamerikanischen Staaten, die meisten davon halten sich illegal in den Vereinigten Staaten auf.

Autor: Tobias Käufer