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Bischöfe beklagen Korruption

Die mittelamerikanischen Bischöfe haben bei ihrer Vollversammlung in Panama-Stadt Korruption in den Regierungen ihrer Heimatländer angeprangert. Wie die Tageszeitung "Nación" aus einem Dokument des Sekretariates des zentralamerikanischen Bischofsrates SEDAC zitiert, sehen die Bischöfe auch aufgrund der langen Amtszeiten einiger Regierungen die Grundwerte der Demokratie in Gefahr. Es gebe eine Tendenz zu Ein-Parteien-Staaten in der Region.

Zu ihrem neuen Regionalvorsitzenden wählten die Bischöfe den Erzbischof von Panama-Stadt, José Domingo Ulloa. Er folgt auf Erzbischof Leopoldo Brenes von Managua in Nicaragua, der sich nicht mehr zur Wahl stellte.

Quelle: KNA