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Amazonas-Indigene starten Kampagne für Weltklimakonferenz

Perus Außenministerin Eda Rivas und Umweltminister Manuel Pulgar bei der Präsentation des offiziellen Logos für den Klimagipfel der Vereinten Nationen, der vom 1. bis 12. Dezember 2014 in Lima stattfinden wird. Foto: Ministerio de Relaciones Exteriores, CC BY-SA 2.0.
Perus Außenministerin Eda Rivas und Umweltminister Manuel Pulgar bei der Präsentation des offiziellen Logos für den Klimagipfel der Vereinten Nationen, der vom 1. bis 12. Dezember 2014 in Lima stattfinden wird. Foto: Ministerio de Relaciones Exteriores, CC BY-SA 2.0.

Verbände indigener Amazonas-Völker werden auf der Weltklimakonferenz im peruanischen Lima ihre eigenen Vorstellungen über den Klimawandel vorstellen. Auf seiner Webseite startete der Indigenen-Verband der Indigenen des Amazonas-Beckens (COICA) gemeinsam mit der Mittelamerikanischen Allianz für Völker und Wälder und der peruanische Indigenenverband AIDESEP in Lima eine Anzeigenkampagne, um auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Indigenen aufmerksam zu machen.

Ziel der Kampagne mit LED-Riesenwerbetafeln an zentralen Straßen und Plätzen in Lima sei die "Sensibilisierung der Hauptstadt-Bevölkerung, politische Führer und Teilnehmer der Konferenz", so Informationen auf der Webseite des von COICA. Slogans wie "Es gibt keine Klimalösung ohne die freie indigene Selbstbestimmung" und "Die Verteidigung des Amazonas ist nicht möglich, wenn ihre Verteidiger verfolgt werden" würden die "Indigene Aktion für die Menschheit", so der Titel der Kampagne, unterstützen.

"Es gibt keine Lösung der Klimakrise, wenn wir das Amazonas-Gebiet für seine Bewohner nicht sicher machen", so der Indigenensprecher Segundo Chuquipiondo. Vom 1. bis zum 12. Dezember 2014 verhandeln in Lima Staatschefs und Regierungsvertreter aus 194 Staaten über Möglichkeiten, in Paris 2015 zu einem Kyoto-Klimanachfolgeabkommen zu kommen. (bb)

Weblink zur Kampagne

Fotoquelle: Ministerio de Relaciones Exteriores, CC BY-SA 2.0.