Ecuador |

57,17 Prozent der Stimmen für Präsident Rafael Correa

Der ecuadorianische Wahlrat hat gestern das amtliche Endergebnis der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom vergangenen 17. Februar veröffentlicht. Nach Auszählung aller gültigen Stimmen hat Rafael Correa mit 57,17 Prozent gewonnen. Rund 4,9 Millionen Wähler votierten für den amtierenden Präsidenten und seinen Kandidat für die Vizepräsidentschaft, Jorge Glas. Insgesamt gaben 9,4 Millionen Ecuadorianer ihre Stimme ab.

Auch unter den im Ausland lebenden Ecuadorianern hat Correa starken Rückhalt: Alle sechs möglichen Sitze gingen an Correas Bündnis Alianza País.

Deutschlandbesuch vor Antritt der zweiten Amtszeit

Der zweitplatzierte Ex-Banker Guillermo Lasso (CREO) erhielt 22,68 Prozent der Stimmen, der ehemalige Präsident Lucio Gutiérrez erreichte 6,73 Prozent. Die weiteren Kandidaten, Álvaro Noboa, Nélson Zavala, Alberto Acosta, Mauricio Rodas und Norman Wray erhielten nur von sehr wenigen Stimmen.

Rafael Correa regiert Ecuador seit 2007. Seine zweite Amtszeit, die bis 2017 andauern wird, tritt er am 24. Mai 2013 an.

Im April wird Correa nach Europa und auf Einladung von Angela Merkel auch nach Deutschland reisen. Unter anderem wird er in Berlin die 13. Lateinamerika-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (LAK) im Haus der Deutschen Wirtschaft als Hauptredner eröffnen. (bh)