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175 Tote durch Kältewelle in Südamerika

Während der Hitzewelle in Europa, erfrieren in Südamerika die Menschen bei eisigen Temperaturen. In höheren Lagen der Anden wurden minus 23 Grad Celsius gemessen. Nach Angaben der deutschen Presseagentur (dpa) starben bisher 175 Menschen. Lebensbedrohlich ist die Kälte vor allem in Peru. Seit Beginn der vergangenen Woche starben dort nach offiziellen Angaben 112 Menschen an Unterkühlung und Grippe. Aber auch in Bolivien, Paraguay, Uruguay, Chile und Argentinien forderte die Kältewelle Todesopfer. CNN berichtet, dass aufgrund der klirrenden Kälte Schulen geschlossen und Straßen gesperrt werden. Zudem haben die eisigen Temperaturen Einfluss auf die Viehwirtschaft in den Andenregionen: Schwangere Alpakas verlieren ihren Nachwuchs und Jungtiere sterben, berichtet die Nachrichtenagentur Andina.

Quelle: dpa, CNN, Andina