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Zeitung: Weltjugendtag in Zahlungsrückstand

Die Veranstalter des Weltjugendtags in Rio de Janeiro stecken laut einem Zeitungsbericht in Zahlungsproblemen. Zahlreiche Leistungsträger des weltweiten Katholikentreffens Ende Juli warteten noch auf ihr Geld, schreibt die Zeitung "Folha" am Freitag, 9. August. Die Organisatoren des Weltjugendtags betonten, sie arbeiteten an einer Lösung und wollten alle offenen Rechnungen begleichen.

Die "Folha" zitiert den Unternehmer Reynaldo Porto, der umgerechnet 462.000 Euro an Forderungen an die Erzdiözese Rio de Janeiro habe. Gemeinsam mit anderen Geschäftsleuten habe Porto habe Anfang der Woche wegen offener Rechnungen beim Organisationsbüro des Weltjugendtags in Rio vorgesprochen.

Der kirchliche Veranstalter gab laut dem Bericht die witterungsbedingte Verlegung von zwei Großereignissen als Grund für Zahlungsrückstände an. Für den kurzfristigen Umzug an die Copacabana habe man zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen müssen. Das Organisationsbüro erklärte laut "Folha", man wolle die offenen Fragen schnellstmöglich lösen und werde allen Verpflichtungen nachkommen.

Quelle: KNA