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Wirbelstürme sorgen für Extremwetter

Nach starken Überschwemmungen am Wochenende im Norden der Dominikanischen Republik ist die Zahl von Obdachlosen auf über 14.000 Menschen angestiegen. Dies vermeldete am Sonntag die Behörde für Katastrophenschutz (COE). Allein vom Sonnabend auf den Sonntag seien auf der Karibikinsel über 2.700 Häuser von den Wassermassen beschädigt worden, so die COE. In 32 Provinzen wurde »Alarmstufe Gelb« ausgerufen, berichtet der venezolanische Nachrichtensender Telesur.

Auch für Wochenbeginn sagte die Wetterbehörde ONAMET neue Regenfälle und Stürme voraus. Derweil versprach Präsident Danilo Medina den Geschädigten schnelle Hilfe. »Die helfende Hand der Regierung wird da sein und die betroffenen Familien unterstützen«, so Medina in der Provinz Puerto Plata rund 225 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Santo Domingo.

Von Ende August bis Ende November ist in der Republikanischen Republik Tropensturm-Saison. Ende Oktober hatte Hurrikan »Sandy« großen Schaden angerichtet. Offiziellen Angaben zufolge waren 101 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten, 4.951 Häuser überflutet. 27.922 Menschen wurden evakuiert, es gab zwei Tote. Der Landwirtschaft entstanden Schäden in Höhe von 25, 1 Millionen US-Dollar. Ende August starben fünf Menschen im Süden des Landes durch Wirbelsturm »Isaac«, rund 30.000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf. (bb)