Bolivien |

UN-Generalsekretär auf alternativer Klimakonferenz der Völker

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon warnte in Bolivien vor den Folgen des Klimawandels und versprach die Abschaffung der extremen Armut bis 2030. Foto: Thomas Hawk, CC BY-NC 2.0
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon warnte in Bolivien vor den Folgen des Klimawandels und versprach die Abschaffung der extremen Armut bis 2030. Foto: Thomas Hawk, CC BY-NC 2.0

Bei der wenige Wochen vor der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Paris veranstalteten, alternativen Klimakonferenz der Völker in Bolivien hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon nicht nur vor den Folgen des Klimawandels gewarnt, sondern auch die Abschaffung der extremen Armut bis 2030 angekündigt. Dies berichtete am Montag, 12. Oktober 2015, die Tageszeitung La Razón von dem mehrtägigen Treffen in der zentralbolivianischen Ortschaft Quillacollo.

"Ich verspreche euch, dass die extreme Armut bis 2030 abgeschafft ist, die Vereinten Nationen versprechen auch die Geschlechtergleichheit bis 2030, zusammen mit den indigenen Völkern", so der achte UN-Generalsekretär Ki-Moon bei einer Baumpflanzaktion in der Gemeinde Vila Vila gemeinsam mit Präsident Evo Morales, der den obersten Vertreter der Staatenorganisation zum 2. Weltgipfel der Völker zu Klimawandel und die Verteidigung des Lebens eingeladen hatte.

Die Vorschläge des Treffens verschiedener Basis-, Bauern- und Indigenenorganisationen aus ganz Lateinamerika werde der gebürtige Südkoreaner Ende November mit nach Paris nehmen. Darunter die erneute Forderung Boliviens nach der Schaffung eines internationalen Weltklimagerichtes zur Kontrolle von Unternehmen und Staaten bezüglich ihrer Klimaziele- und Verantwortung. Bolivien, dessen Staatseinnahmen stark vom Gas- und Ressourcenexport abhängen, will illegale Abholzung bis 2030 auf Null reduzieren. Erneuerbare Energien sollen 2030 von 39 Prozent auf 79 Prozent der Energieversorgung anwachsen. (bb)

Foto: Thomas Hawk,CC BY-NC 2.0