Guatemala |

Tote nach Vulkanausbruch und Sturm Agatha

Mindestens 13 Menschen sind am Samstag in Guatemala und Salvador infolge des Tropensturms Agatha ums Leben gekommen, 24 werden als vermisst gemeldet. Rund 74.00 Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden. Heftige Regenfälle verursachten etwa in San José Pinula in der Nähe der guatemaltekischen Haupstadt Erdrutsche, die vier Kinder unter sich begruben. Auch El Salvador und Honduras haben unter den Folgen des Sturms zu leiden.

Der Ausbruch des Vulkans Pacaya in Guatemala hatte bereits am Freitag zwei Todesopfer gefordert. Der internationale Flughafen La Aurora ist wegen der Aschewolken für vorerst fünf Tage geschlossen worden.
In Guatemala gibt es 288 Vulkane, acht davon sind noch aktiv. Ein erneuter Ausbruch des Vulkans Pacaya wird in den nächsten Tagen erwartet.

In drei Departements Guatemalas wurde der Notstand ausgerufen.