Honduras |

Tochter von Berta Cáceres gibt nicht auf

Die Tochter der ermordeten Aktivistin Berta Cáceres, Olivia Zuñiga, hat am 05. März 2019 öffentlich bekannt gegeben, dass ihr persönlicher Kampf für soziale und ökologische Ziele weitergehen wird. „Es hat gerade erst begonnen. Wenn wir etwas gegen diese mächtigen Politiker und Funktionäre in Honduras ausrichten wollen, müssen wir zusammenhalten. Denn die Wahrheit ist am Ende immer stärker“, sagte sie gegenüber der Presseagentur EFE. 

Die Worte Zuñigas haben sowohl in Lateinamerika als auch international für großes Aufsehen gesorgt. Der öffentliche Auftritt der jungen Frau wird besonders vor dem Hintergrund des Schicksals ihrer Mutter in zahlreichen internationalen Medien als herausragend bezeichnet. Berta Cáceres wurde im März 2016 ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Erst nach guten zwei Jahren Ermittlungen durch die Polizei, sowie unterschiedliche internationale Kommissionen und Menschenrechtsorganisationen konnte nachgewiesen werden, dass sowohl Politiker als auch Mitarbeiter internationaler Konzerne in die Tat involviert gewesen waren.

In diesem Zusammenhang betrachtet die 25-jährige Olivia Zuñiga ihren Widerstand gegen die Zerstörung der Natur in ihrem Heimatland, sowie das Erhalten des kulturellen Erbes der indigenen Gemeinden in Honduras, als das Wahren des Erbes ihrer Mutter. Laut der BBC kann sie sich der Unterstützung zahlreicher anderer Aktivisten auf der ganzen Welt sicher sein. (aj)

Weitere Nachrichten zu: Soziales