Mexiko |

Tausende verlassene Hunde bei Basilika von Guadalupe

Tierschützer in Mexiko zeigen sich besorgt über eine steigende Zahl von ausgesetzten Hunden rund um die Basilika von Guadalupe. Aktivisten gaben laut einem mexikanischen Pressebericht an, dass in dem Marienwallfahrtsort allein 2012 mehr als 120.000 Hunde ausgesetzt worden seien. Oftmals machten sich Pilger in Begleitung ihrer Hunde zu Fuß auf die Reise. Auf dem Rückweg wollten sie dann aber Kosten sparen und überließen die Tiere ihrem Schicksal.

Es sei ein krasser Widerspruch, wenn Menschen auf Pilgerfahrt beteten oder sich für ihr Leben bedankten und am Ziel ein Lebewesen zurückließen, das von ihnen abhängig sei, wird Tierschützer Maya Pindter in der Tageszeitung "Excelsior" zitiert.

In Guadalupe hatte nach katholischer Überlieferung im Jahr 1531 der indianische Ureinwohner Juan Diego Marienerscheinungen. Das Heiligtum bei Mexiko-Stadt zählt zu den größten Pilgerstätten Lateinamerikas.

Quelle: KNA