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Suche nach Schiffbrüchigen

Die US-Küstenwache hat die Suche nach den knapp 70 Vermissten des am vergangenen Sonntag gekenterten Flüchtlingsbootes eingestellt. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die vermissten Flüchtlinge nicht mehr lebten, so ein Sprecher der Küstenwache.

Das überfüllte Boot mit schätzungsweise bis zu 200 Haitianern an Bord war in der Nähe der Turks- and Caicosinseln zwischen Haiti und den USA gekentert und gesunken. 118 Bootsflüchtlinge konnten gerettet werden, 15 weitere wurden tot geborgen.

Die Zeitung „Miami Herald" berichtete, die Behörden der Turks- and Caicosinseln hätten bereits rund 60 Überlebende des Bootsunglücks wieder zurück nach Haiti geschickt. Der Karibikstaat ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Immer wieder flüchten Menschen aus Haiti in überfüllten Booten in Richtung USA.