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Schluss mit Atomkraft

Weltweit hat die Nuklearkatastrophe in Japan bei den Menschen Angst ausgelöst. In einem offenen Brief haben sich jetzt 30 gesellschaftliche Organisationen für den Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. Zu den Organisationen zählen auch solche aus lateinamerikanischen Ländern wie Mexiko, Guatemala, Argentinien, Chile und Peru.

Explosionen in den Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima hatten zur Freisetzung von Radioaktivität geführt, die Menschen und Umwelt kontaminiert. Der offene Brief fordert, weltweit die Konsequenz aus dem Desaster zu ziehen und die Atomkraftwerke zu schließen. Nicht nur die friedliche Nutzung der Kernenergie, sondern auch besonders die militärische, sei zu beenden.

Zukunftsthema Energieversorgung

Die Organisationen kritisieren, dass die Großunternehmen und die entwickelten Länder die Kernkraft als sauber und nachhaltig priesen. Auch wenn die Energiefrage angesichts der Klimaerwärmung eine Antwort erforderlich mache, sei die Kernkraft die falsche Lösung. Menschliches und technisches Versagen könnten Millionen von Menschen in Gefahr bringen. Besonders die nachfolgenden Generationen seien von Schäden betroffen. (bs)
Quelle: Adital