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„Reise des Papstes nach Kuba ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität“

Essen/Mülheim, 12. Dezember 2011. „Wir freuen uns über die Reise des Papstes nach Kuba und sehen darin ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche in Kuba sowie ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Katholiken in dem Inselstaat.“ Dies betonte Bischof Franz-Josef Overbeck, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat, bei der heutigen Sitzung der Kommission in Mülheim/Ruhr. Die Reise Ende März 2012 wird Benedikt XVI. nach Mexiko und Kuba führen. Die Kubanische Bischofskonferenz hat den Besuch von Papst Benedikt XVI. im kommenden Jahr offiziell bestätigt. Den genauen Termin seines Besuches wird der Papst heute selbst bei einem Gottesdienst in Rom bekanntgeben.

Seit dem Besuch von Johannes Paul II. im Januar 1998 hatte sich das Verhältnis von Kirche und Staat etwas entspannt. In den vergangenen Monaten hatte die katholische Kirche eine vermittelnde Rolle zwischen oppositionellen Gruppen und der sozialistischen Regierung in Kuba eingenommen.

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat hat die Arbeit der Kirche in Kuba allein im Jahr 2011 mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Bischöfliche Kommission Adveniat bewilligte auf ihrer heutigen Sitzung Projekte in Höhe von 128.000 Euro, unter anderem für die Reparatur und Wartung von Fahrzeugen der Kirche sowie für den auf Kuba relativ teuren Treibstoff für die Wagen.