Chile |

Regierung und UN streiten über Armutsstatistik

Chiles Regierung und die UNO streiten über das Ausmaß der Armut in dem südamerikanischen Land. Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen (CEPAL) kündigte nach Auseinandersetzungen über die aktuelle Armutsstatistik eine Überprüfung der Zusammenarbeit mit der Regierung Chiles an.

Die Opposition hatte die jüngste Statistik in Frage gestellt, die eine Verringerung der Armut in Chile ausweist, und der Regierung fragwürdige Umfrage- und Datenerhebungstechniken vorgeworfen. Präsidialamtsminister Cristian Larroulet wies die Vorwürfe zurück. Die Opposition versuche, die Erfolge der Regierung in der Armutsbekämpfung in Misskredit zu bringen, sagte Larroulet der Tageszeitung "El Mercurio" am 31. August. In einer Stellungnahme erinnerte CEPAL die chilenische Regierung daran, dass die UN-Kommission auf verlässliche Daten für ihre Armutsstatistik angewiesen sei.

Quelle: KNA