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Regierung muss Armutsbekämpfung Priorität einräumen

Kardinal Rodolfo Quezada Toruño hat die Regierung seines Heimatlandes Guatemala aufgerufen, den Kampf gegen die Armut und den Hunger zur Priorität ihrer Arbeit zu machen. "Zunächst muss man leben können, erst danach kann man philosophieren", sagte der Erzbischof von Guatemala-Stadt. Berichte über Hungersnöte in einigen Dörfern seien unerträglich. Der Staat müsse auf solche Katastrophen vorbereitet sein und entsprechende Fonds einrichten. Die Hilfe müsse bei denen ankommen, die sie am dringendsten benötigen.

Zugleich drückte der Kardinal seine Besorgnis darüber aus, dass der Kongress immer noch keine Geldmittel für den Wiederaufbau nach den Verwüstungen durch den Tropensturm Agatha und dem Vulkanausbruch von Pacaya freigegeben habe. Die Leute könnten nicht länger warten. (TK)