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Regierung freut sich über PISA-Studie

Brasilien darf sich ein wenig über die neueste PISA-Studie freuen. Zwar liegen die Schüler aus dem südamerikanischen Land immer noch im hinteren Drittel des Nationen-Rankings, aber immerhin hat es das Land im Vergleich zu der letzten Erhebung von vor drei Jahren geschafft, sich in allen Bereichen zu verbessern. So wurde das Ergebnis von der Regierung auch als erster Erfolg auf dem Weg zu einem besseren Bildungsniveau gefeiert.

In der Kategorie "Lesen" kam Brasilien auf 412 Punkte, was den 53 Platz bedeutete, genau wie in den Naturwissenschaften, wo man sich um 15 Punkte auf nun 405 steigerte. In Mathematik legte das Land 16 Punkte zu, kam mit nun 386 Punkten jedoch immer noch lediglich auf den 57. Platz, 111 Punkte unter dem Durchschnitt aller OECD-Länder.

Brasilien, das nicht der OECD angehört, nimmt an den alle drei Jahre erhobenen PISA-Studien als Partnerland teil. Bei der nun veröffentlichen Erhebung von 2009 wurden die Ergebnisse von 20.000 brasilianischen Schülern mit aufgenommen. Am besten schnitten dieses Jahr die asiatischen Länder ab, allen voran China, Südkorea und Singapur.

Andere lateinamerikanische Länder reihten sich ebenfalls in das untere Drittel der Studie ein. So kam in der Kategorie "Lesen" Chile auf den 44. Platz, Mexiko auf den 48., Argentinien auf den 58. und Peru auf den 63. Platz. In Mathematik belegte Chile den 49., Mexiko den 51. Platz, Argentinien den 55. Platz und Peru den 63.. Bei den Naturwissenschaften kam Chile auf den 44., Mexiko auf den 50., Argentinien auf den 56. und Peru auf den 64. Platz. (tm)