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Pressefreiheit in Trinidad und Tobago am höchsten

Die Pressefreiheit ist in einigen südamerikanischen Ländern größer als in Frankreich und Italien.

In Trinidad und Tobago, Uruguay sowie Costa Rica ist die Pressefreiheit laut dem Index der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) größer, als in einigen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien und Griechenland. Trinidad und Tobago liegt unter den lateinamerikanischen Ländern mit Platz 29 vorne.

Verbessern konnten sich unter anderen Brasilien (71), weil Politiker dort ein Mediengesetz aus der Zeit der Diktatur abschafften. Auch Haiti (57) und Paraguay (54) sind in der Rangliste aufgestiegen. Dort wurden weniger Journalisten angegriffen als im Vorjahr. Verschlechtert hat sich die Situation durch die Absetzung des Präsidenten Manuel Zelaya in Honduras (128). Weiter eingeschränkt wurde auch die Pressefreiheit in Venezuela (124), wo die Regierung immer wieder die Lizenzregeln für Medien änderte und ein Journalist ermordet wurde.

Die Rangliste wird jedes Jahr von ROG erstellt und basiert auf den Ergebnissen eines Fragebogens. Dieser wird an Korrespondenten-Netzwerke, Juristen, Menschenrechtler und andere verschickt und beinhaltet Fragen zu Verstößen gegen die Pressefreiheit genauso wie nach Bemühungen, diese durchzusetzen und zu schützen.

ROG verteidigt Presse- und Meinungsfreiheit weltweit und hat Dienstag (20.10.) ihre Rangliste der Pressefreiheit für den Zeitraum zwischen September 2008 und September 2009 vorgestellt.

Unter diesem Artikel finden Sie einen Link zur kompletten Rangliste: