Guatemala |

Präsident will mit Papst über Drogenfreigabe sprechen

Guatemalas Staatspräsident Otto Perez Molina will mit Papst Benedikt XVI. über seinen Vorstoß zur Freigabe von Drogen sprechen. Der Ex-General, der für den 16. Februar im Vatikan erwartet wird, ist eines der letzten Staatsoberhäupter, die das Kirchenoberhaupt vor seinem Amtsverzicht am 28. Februar empfangen wird. Wie die Tageszeitung "Prensa Libre" (Online-Ausgabe) berichtet, will Perez diese Gelegenheit nutzen, um seine Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel vorzustellen.

Der mittelamerikanische Regierungschef ist Verfechter einer neuen Strategie, die eine Legalisierung vorschlägt, um den Drogenkartellen die finanzielle Grundlage zu entziehen. Weitere Themen des Gesprächs von Perez Molina mit Benedikt XVI. sollen laut dem Bericht die Lage der guatemaltekischen Einwanderer in den USA sein. Zudem wolle er den scheidenden Papst bitten, die bestehende Einladung nach Guatemala an seinen Nachfolger weiterzuleiten.

Quelle: KNA