Chile |

Präsident Pi?„era verkündet Hilfsprogramm

Nach den heftigen Nachbeben in Chile ist der neue Präsident Sebastián Piñera unmittelbar nach der Amtsübernahme in die Katastrophenregion gereist. "Wir müssen den Wiederaufbau anpacken. Das wird eine große und schwere Aufgabe. Aber wir werden es schaffen", sagte er in der stark zerstörten Stadt Constitución. Piñera unterzeichnete dort ein Gesetzesprojekt, das die Verteilung von Gutscheinen im Wert von je 40.000 Pesos (56 Euro) an mehr als 4,2 Millionen Bedürftige vorsieht.

Piñeras Amtseinführung in Valparaiso war am Donnerstag von weiteren starken Nachbeben verzögert worden. Die insgesamt 15 Nachbeben, von denen das heftigste eine Stärke von 6,9 aufwies, brachten das Protokoll der Amtsübernahme durcheinander und erschreckte zahlreiche Staatsgäste, darunter viele Präsidenten,. Über neue Opfer oder nennenswerte Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Auch die Tsnuami-Warnung wurde zurückgezogen.