Chile |

Präsident lehnt Autonomie-Bestrebungen der Mapuche ab

Chiles Präsident Sebastian Pinera hat den Autonomiebestrebungen der Mapuche eine klare Absage erteilt. Chile sei ein Land, eine Nation mit unterschiedlichen Kulturen und Völkern, erklärte Pinera laut örtlichen Medienberichten. Zuvor hatte eine Versammlung von Mapuche-Gemeinden vom chilenischen Staat eine Entschuldigung sowie Entschädigungszahlungen für die in den vergangenen 130 Jahren begangenen Vergehen gegen die Mapuche-Kultur gefordert und eine autonome Regierung gefordert.

Pinera war dem Treffen trotz Einladung ferngeblieben, hatte aber die Gouverneure der Provinzen Malleco und Cautin als Beobachter zum Mapuche-Treffen entsandt. Die Unruhen zwische Staat und Indigenen hatten in den vergangenen Wochen zugenommen. Die Situation eskalierte Anfang Januar, nachdem bei einem Brandanschlag zwei Personen ums Leben gekommen waren.

Quelle: KNA

Weitere Informationen:

Mapuche-Gipfeltreffen ohne Präsident Pinera, 17.01.2013

Rauchwolken über der "Causa Mapuche", 10.01.2013