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Prälat Bernd Klaschka: „Hochachtung vor diesem mutigen Schritt“

„Die Ankündigung vom Rücktritt des Heiligen Vaters hat mich sehr überrascht und tief bewegt. So sehr ich seine Entscheidung bedauere, respektiere ich sie aber auch.“ Das hat Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka am 11. Februar in Essen betont. „Ich habe Hochachtung vor diesem mutigen Schritt, den er für seine Kirche und für mehr als eine Milliarde Menschen aus gesundheitlichen Gründen gegangen ist.“ Prälat Klaschka sei dankbar für das Wirken des Papstes insbesondere mit Blick auf die Weltkirche.

Im Rahmen seiner Lateinamerikareise hatte Klaschka den Papst 2012 auf Kuba erlebt: „Zum Abschluss seines Aufenthaltes forderte Benedikt mehr Freiheiten für die katholische Kirche. Diese Freiheit würde den Christen ermöglichen, einen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft, zu Frieden und zu harmonischer Entwicklung zu leisten“, erinnert sich Klaschka. Im Beisein von Staatspräsident Raul Castro hatte der Papst den Menschen zugerufen, dass Kuba und die Welt Veränderungen brauchen. „Mit diesem Ausruf sprach der Heilige Vater Hunderttausenden aus dem Herzen“, sagt der Adveniat-Geschäftsführer.

Der Arbeit der Bischöflichen Aktion Adveniat habe Papst Benedikt XVI. mehrmals seine Wertschätzung ausgesprochen, zuletzt anlässlich des 50-jährigen Jubiläums 2011. Der Papst unterstich in seiner Grußadresse, dass Adveniat helfe, „das gottmenschliche Antlitz Christi in Lateinamerika immer mehr aufstrahlen zu lassen“. Adveniat wirke entschieden mit an „der Entwicklung einer lebensfähigen und lebenswerten Gesellschaft in Gerechtigkeit und Frieden“. „Das war und bleibt Ermutigung für unsere Arbeit“, sagt Klaschka. „Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Adveniat-Geschäftsstelle, werden den Heiligen Vater in unsere Gebete einschließen.“