Argentinien |

Papst spricht mit Menschenrechtlern über Not von Ureinwohnern

Papst Franziskus hat sich über die aktuellen Probleme der indigenen Bevölkerung in seinem Heimatland Argentinien informiert. Am Montag empfing er dazu in Privataudienz den argentinischen Friedensnobelpreisträger und Menschenrechtler Adolfo Perez Esquivel (81). Dieser wurde begleitet vom Wortführer der Volksgruppe der Qom in der nordargentinischen Provinz Formosa, Felix Diaz, sowie dem bischöflichen Vikar für die Indigenen der Provinz, Francisco Nazar.

Wie der Vatikan nach dem Treffen mitteilte, dankte Diaz dem Papst für die Begegnung, die Franziskus´ Interesse und seine Hilfsbereitschaft für die betroffenen Menschen in Argentinien und ganz Lateinamerika zeige. Vor allem mit Blick auf ihr Land müssten die Indigenen um ihre Rechte kämpfen; doch auch ihre kulturelle Identität sei bedroht, wurde Diaz zitiert.

Quelle: KNA

Bereits im Jahr 1986 wurde die Nationale Kommission für Indianerpastoral, Equipo Nacional de Pastoral Aborigen (ENDEPA), gegründet, die der Argentinischen Bischofskonferenz zugeordnet ist. ENDEPA wird seitdem kontinuierlich von Adveniat unterstützt.

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