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Orkan fordert mehrere Todesopfer

Ein starker Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h hat in der Nacht vom 18. auf den 19. September in Paraguay, Uruguay und Argentinien mehrere Todesopfer gefordert und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In Paraguay kamen fünf Menschen ums Leben als eine Plakatwand umstürzte. In dem südamerikanischen Land sind insgesamt 2.500 Familien von der Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Sturmböen entwurzelten in allen betroffenen Regionen zahlreiche Bäume und starke Regenfälle sorgten für örtliche Überschwemmungen. Auch die bolivianische Stadt Santa Cruz sowie Argentinien waren betroffen. In La Plata wurde der Hafen geschlossen und im nördlichen Argentinien kam ein Mann ums Leben als er bei Dacharbeiten durch den starken Wind stürzte.

In Uruguay war der Orkan verantwortlich für die nahezu komplette Paralysierung der Hauptstadt Montevideo. Alle öffentlichen und privaten Gebäude wurden geräumt, da die Dächer ganzer Einkaufszentren abgedeckt wurden. Bereits am 19. September versuchten die zuständigen Behörden die örtliche Strom- und Wasserversorgung wieder in Stand zu setzten. In mehreren der betroffenen Regionen lösten die entsprechenden Regierungen Alarmstufe rot aus. Der Orkan hinterließ nach ersten Schätzungen Sachschäden in Millionenhöhe. (aj)