Ecuador |

Öl-Bohrungen in Yasuní-Nationalpark beginnen

Zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten im Yasuní-Nationalpark und unkontaktierte Völker sind durch die Erdölförderung bedroht. Foto: Adveniat/Achim Pohl
Zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten im Yasuní-Nationalpark und unkontaktierte Völker sind durch die Erdölförderung bedroht. Foto: Adveniat/Achim Pohl

In Ecuador beginnen laut Bericht der Zeitung "La Republica" vom Dienstag, 9. Januar 2018, Ortszeit, die Bohrungen in einem ökologisch besonders sensiblen Teil des Nationalparks Yasuní ITT. Sie sollen knapp 2.000 Meter Tiefe erreichen und rund drei Millionen Euro kosten. Im betroffenen Ölfeld Tambococha werden mindestens 287 Millionen Barrel (46 Milliarden Liter) Öl vermutet. Umweltschützer und Indigene kritisieren das Vorgehen massiv. Yasuní ITT gilt als eines der weltweit artenreichsten Öko-Gebiete.

Quelle: KNA

Weitere Nachrichten zu: Umwelt, Indigene