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Nothilfe für die Menschen in Mexiko

Die Bischöfliche Aktion Adveniat stellt für die Geschädigten der Tropenstürme „Ingrid“ und „Manuel“ eine Nothilfe in Höhe von 25.000 Euro zur Verfügung. Betroffen sind vor allem Mexikos Bundesstaaten Baja California Sur, Puebla, Guerrero, Veracruz, Tabasco, Oaxaca und Chiapas. Bisher wurden 80 Menschen getötet, über 600 werden vermisst. Das Zusammentreffen von Pazifiksturm und Hurrikan hat zu einer immens hohen Niederschlagsmenge geführt. Brücken wurden weggeschwemmt und Straßen unterspült. Der Badeort Acapulco war zeitweise von der Außenwelt abgeschlossen. In einem nahegelegenen Bergdorf ereignete sich ein offenbar verheerender Erdrutsch. Mindestens 58 Menschen werden dort laut Medienangaben vermisst. Adveniat steht in engem Kontakt mit der Mexikanischen Bischofskonferenz, die zu Spenden aufgerufen hat. In vielen Teilen des Landes könnten die Menschen nicht ausreichend mit Nahrung, Trinkwasser und Kleidung versorgt werden. „Das Ausmaß der Schäden ist zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht abzusehen“, sagte Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka am 20. September in Essen. Deshalb sei es besonders wichtig, die Folgeschäden weiter im Blick zu haben und den betroffenen Menschen langfristig zu helfen.