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Neuer FAO-Chef lobt Katholische Soziallehre

Der designierte Generaldirektor der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO, Jose Graziano da Silva (61), sieht die Katholische Soziallehre als "enorm wichtig" für die Arbeit seiner Behörde. Sie diene der UN-Organisation als Orientierung, sagte Graziano da Silva am Freitag im Interview mit Radio Vatikan.

Zugleich hob er die enge Zusammenarbeit zwischen FAO und katholischer Kirche hervor. Seine Behörde profitiere vom "großen weltweiten Netz der Kirche", das die armen Bevölkerungen miteinbeziehe.
Papst Benedikt XVI. hatte Graziano da Silva am Freitag gemeinsam mit den Teilnehmern der 37. FAO-Konferenz im Vatikan empfangen. Der frühere brasilianische Minister für Lebensmittelsicherheit war am Sonntag in Rom zum Nachfolger des Senegalesen Jacques Diouf gewählt worden, der sein Amt als Generaldirektor Ende des Jahres nach 18 Jahren abgibt.

Quelle: kna