Argentinien |

Name "Franziskus" in Cordoba sehr beliebt

In der argentinischen Stadt Córdoba hat die Begeisterung für Papst Franziskus eine neue Stufe erreicht. Wie die Tageszeitung "Clarin" am Montag, 4. November (Ortszeit), meldete, sind in der zentralargentinischen Stadt seit der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum Papst mehr Neugeborene als je zuvor mit dem Namen "Francisco" oder dessen weiblicher Form "Francisca" registriert worden. "Benjamin", der bisherige Favorit frischer Eltern in der katholisch geprägten Stadt, musste damit dem ersten lateinamerikanischen Papst Tribut zollen und verlor seine langjährige Spitzenposition.

Der heutige Papst hatte Anfang der 90er Jahre einige Zeit als Priester in Córdoba verbracht, bevor er 1992 zum Weihbischof von Buenos Aires ernannt wurde. Das Gotteshaus des Jesuitenordens, in der Bergoglio einst Messen feierte, ist heute ebenso wie sein kleines Zimmer in der Jesuitenresidenz eine beliebte Touristenattraktion.

Quelle: KNA