El Salvador |

Mordrate sinkt im ersten Quartal um 50 Prozent

Die Mordrate in El Salvador ist im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 48,2 Prozent gesunken. Das teilte die nationale Polizeibehörde des mittelamerikanischen Landes in dieser Woche mit. Danach sank die Anzahl der registrierten Morde um 515 auf 554 Fälle. Polizeigeneral David Munguia Payes bestätigte zugleich einen Rückgang der Fälle von Erpressungen um rund 17 Prozent.

Nach Ansicht der Polizeibehörde ist der Rückgang der Mordrate vor allem auf den durch die Kirche vermittelten Waffenstillstand zwischen den Mara-Banden zurückzuführen. Zugleich sei eine intensivere Polizeiarbeit für die erfreuliche Entwicklung verantwortlich, sagte Justizminister David Munguía Payés.

Militärbischof Fabio Colindres und der ehemalige Guerilla-Kämpfer Raúl Mijango hatten im März 2012 erfolgreich zwischen den Banden einen Waffenstillstand verhandelt.

In der kommenden Woche wird eine Delegation verschiedener Repräsentanten von Nicht-Regierungs-Organisationen, die den Waffenstillstand unterstützen, zu einem Informationsgespräch in Washington erwartet. Militärbischof Fabio Colindres wird dann auf Einladung des US-Außenministeriums über die Erfolge des Projektes berichten. (tk)