Kolumbien |

Mordrate auf historischem Tiefstand

Die Mordrate in Kolumbien ist im Jahr 2013 unter die psychologisch wichtige Marke von 15.000 gesunken. Wie die Tageszeitung "El Tiempo" am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf einen Vorabbericht der Nationalpolizei berichtete, wurden 2013 insgesamt 14.782 Menschen Opfer von tödlicher Gewalt. Im Jahr zuvor zählte die Statistik noch 16.033 Morde.

"Das ist ein historischer Fortschritt", kommentierte Polizeigeneral Rodolfo Palomino den Rückgang. Zuletzt hatte Kolumbien 1986 eine ähnlich niedrige Mordrate zu verzeichnen. Bedeutende Fortschritte erzielten nach Polizeiangaben vor allem die Städte Medellín und Cucúta. In der Hauptstadt Bogotá sank die Rate dagegen nur leicht.

Quelle: KNA.