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Mittelamerika kämpft gegen Kinderarbeit

Acht Länder Mittelamerikas haben diese Woche ihre Pläne zur Abschaffung von Kinderarbeit konkretisiert. Die Dokumente wurden mit Hilfe der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen erarbeitet. Danach soll die Kinderarbeit in der Dominikanischen Republik, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Honduras bis 2020 abgeschafft werden. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgen die beteiligten Länder mehrere Strategien: die Bekämpfung der Armut, bessere Ausbildung und medizinische Versorgung, mehr Informationen über Kinderarbeit, juristische Maßnahmen und die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema. Die Pläne werden von der Banco Interamericano de Desarrolo (BID) und der Agencia Espanola de Cooperación para el Desarrolo (AECID) unterstützt. Laut der ILO arbeiten 2,4 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren in den Ländern Mittelamerikas und der Dominikanischen Republik.

Text: jam