Haiti |

Mindestens 23 Menschen sterben bei überflutungen

Durch anhaltende Regenfälle sind in Haiti Überschwemmungen entstanden, die mindestens 23 Menschen das Leben gekostet haben. Die Opfer wurden von Erdrutschen verschüttet oder ertranken. Die meisten Menschen starben im Gebiet um die Hauptstadt Port-au-Prince, wo Straßen überschwemmt und ganze Häuser durch die Fluten weggerissen wurden.

Durch die tagelangen Regenfälle schwollen die Flüsse an und traten über ihre Ufer. Besonders tragisch war dies für die Notcamps, die nach dem Erdbeben im Jahr 2010 für die obdachlos gewordenen Menschen errichtet worden waren. Hier konnten die einfachen Unterkünfte der Evakuierten den Fluten am wenigsten standhalten.

Die Behörden befürchten weitere Überschwemmungen während der beginnenden Hurrikan-Saison. Für 2011 wurde von den Experten eine erhöhte Hurrikan-Gefahr prognostiziert. Auch Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik sind von den Regenfluten betroffen. In Haiti dauern die Unwetter weiter an. Mindestens sechs Menschen gelten als vermisst. (tmg)