Mexiko, USA |

Mexiko zählt ein Drittel weniger Migranten aus Mittelamerika

In der Kapelle Santa Marta in Salto de Agua finden Migranten für ein paar Tage Zuflucht. Steyler Missionare und Freiwillige aus der Pfarrei kümmern sich um die Menschen vor allem aus Honduras und El Salvador, die aus ihren Heimatländern fliehen und sich auf den gefährlichen Weg in die USA machen. (Foto: Adveniat/Matthias Hoch)

Die Zahl der nach Mexiko kommenden Migranten aus Mittelamerika sinkt offenbar. Seit Inkrafttreten eines Abkommens mit den USA gingen die Zahlen laut Angaben des mexikanischen Außenministers Marcelo Ebrard vom Montag (Ortszeit) um 36,2 Prozent zurück. Mexiko sagte den USA unter anderem mit Hilfe der neu geschaffenen Nationalgarde zu, den jüngst stark gestiegenen Zustrom mittelamerikanischer Menschen in die USA über Mexiko einzudämmen. Mexikos linksgerichteter Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hatte daraufhin tausende Sicherheitskräfte an die Nord- und die Südgrenze Mexikos entsandt.

Im Gegenzug verzichtete die USA auf die Erhebung angekündigter Strafzölle gegen die mexikanische Wirtschaft. Beide Seiten hatten erklärt, nach 45 Tagen eine erste Bilanz der neuen Maßnahmen zu ziehen, die nun erfolgte. Zuvor hatte US-Außenminister Mike Pompeo Mexiko für seine Anstrengungen gelobt. (kna)

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