Mexiko |

Menschenrechtspreis für Migrantenpfarrer Solalinde

Alejandro Solalinde (67), wegen seines Einsatzes für die Rechte von Migranten international bekannter Pfarrer aus Mexiko, erhält den Nationalen Menschenrechtspreis 2012. Das berichtet die mexikanische Tageszeitung "Jornada". Die Nationale Menschenrechtskommission (CNDH) erklärte, damit wolle man die Arbeit Solalindes für den Schutz von Einwanderern ohne gültige Papiere würdigen.

Illegale Einwanderer aus Lateinamerika, die versuchen, über Mexiko in die USA zu gelangen, sind bevorzugte Opfer der Drogenmafia. Die Kartelle zwingen die Migranten mit Morddrohungen zu Drogenhandel und Prostitution. Solalinde gründete die mittlerweile international bekannte Migrantenherberge "Hermanos en el Camino" (Brüder auf der Reise) in Ixtepec im Bundesstaat Oaxaca. Von mehreren kriminellen Banden erhielt er wegen seines sozialen Engagements Morddrohungen.

Quelle: KNA