Mexiko |

Menschenrechtler fordert Stopp von US-Waffenlieferungen

Der mexikanische Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Javier Sicilia fordert von der US-Regierung Maßnahmen gegen Waffenlieferungen aus den USA nach Mexiko. Der Kopf der "Bewegung für Frieden mit Gerechtigkeit und Würde" übergab Vertretern der US-Botschaft laut Medienberichten am 14. Januar einen Offenen Brief mit 54.000 Unterschriften. Der Menschenrechtler wirft den USA vor, dass sich kriminelle Drogenbanden in Mexiko mit Waffen aus dem US-Handel aufrüsteten. Das Vorgehen der USA sei illegal und unmoralisch, so Sicilia.

Sicilia ist einer der prominentesten Menschenrechtsaktivisten in Mexiko und strebt eine friedliche Lösung des Drogenkrieges an. 2011 organisierte er eine international beachtete Massendemonstration für den Frieden in seinem Heimatland. Allein in den vergangenen sechs Jahren kamen nach Schätzungen von Menschenrechtlern mehr als 70.000 Menschen im Drogenkrieg in Mexiko ums Leben.

Quelle: KNA