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Luftverschmutzung in Lima deutlich gesunken

Die Luftverschmutzung in der peruanischen Hauptstadt Lima ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dies geht aus einer Studie des Amts für Umwelt und Energie hervor, die Ende vergangener Woche veröffentlicht wurde. Demnach wurden im Vergleich zu 2001 rund 50 Prozent Reduzierung von Mikropartikeln in der Luft gemessen. Dies betrifft vor allem die Emissionen von Schwefeldioxid, Ozon, Blei und Gasen. Lediglich die Stickstoff Emissionen haben zugenommen. Die Verbesserung der Luft sei nach Angaben der Forscher vor allem auf die ein besseres öffentliches Transportwesen zurückzuführen. Ein weiterer Grund seien die erhöhten Auflagen für die Industrie sowie die Benzinproduktion.

Niveau der Verschmutzung nach wie vor hoch

Die an der Studie beteiligten Forscher sehen zwar einen deutlichen Fortschritt in der Verbesserung der letzten Dekade, bezeichnen die Luftverschmutzung in Lima aber nach wie vor als sehr hoch. „Der Rückgang wirkt sich auf die Lebensqualität der Bürger aus, da es zu weniger Erkrankungen der Atemwege kommt. Allerdings haben wir noch immer ein hohes Maß an Luftverschmutzung”, erklärte der Direktor des Amtes, Bernardo Ausejo. Vor knapp zwei Jahren galt die peruanische Millionenmetropole als die Stadt, mit der höchsten Luftverschmutzung in ganz Lateinamerika. Das Niveau an giftigen Partikeln in der Luft war zu jenem Zeitpunkt deutlich höher als beispielsweise in São Paulo, Rio de Janeiro oder Santiago de Chile. (aj)